spim_2026-05-10 OSTERFESTKREIS 6. Woche der Osterzeit


Die  österlichen Festzeit | 6. Woche der Osterzeit

Auferstehung und Himmelfahrt 


 

Abschied und Trost

In der sechsten Osterwoche wird das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Die Evangelien werden an allen Tagen aus den Abschiedsreden genommen. Da tröstet Jesus seine Jünger, dass er sie nicht allein lassen wird, wenn er in den Tod geht, oder wie es die Liturgie versteht, nun in den Himmel auffährt:  „An jenem Tag werdet ihr erkennen: ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir, und ich bin in euch:“ (Joh 14,18-20)


Du kannst Abschied nehmen, weil Du um den Trost weißt, dass Du nicht alleine gehst, sondern das der Auferstanden mit Dir geht und in Dir ist.


Es bedarf der Augen des Glaubens, um seine Gegenwart in uns und bei uns zu erkennen. Dort wo ich lebe und wo Leben in mir aufblüht, dort sehe ich den Auferstandenen, und dort erfahre ich Gott. In unserer Lebendigkeit, die aufsteht aus der Erstarrung, die aufblüht aus der Leere, erkennen wir den Auferstandenen.

Wenn Jesus in seinem Tod und in seiner Himmelfahrt zum Vater geht, geschieht an uns und mit uns eine Geburt. Wir werden gleichsam als neue Menschen geboren.  

 

Anselm Grün, Die Osterfreude auskosten, Vier-Türme-Verlag

De österlichen Festzeit , die 7 Wochen zwischen Ostersonntag und Pfingsten (von griech. Pentecoste = Fünfzigster Tag), ist die Freudenzeit über die Auferstehung Jesu Christi. Am 40. Tag der Osterzeit wird das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert. Diese lange Festzeit unterstreicht die Bedeutung von Ostern als wichtigstes Fest im Kirchenjahr.

 

 

|------------------------------------
| vorgestellt von Birgitta Schwansee
|------------------------------------

 

Zurück