spim_2026-04-05 OSTERSONNTAG
Die Heiligen 3 Tage vom Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi
5. April 2026
| Ostersonntag
Ostern sagt: Gott hat etwas getan.
Er hat dort etwas getan, wo wir erfahren, was wir sind: Kinder der Erde, die sterben. Geburt und Tod, Leib und Brot und Wein ist unser Leben; die Erde ist unsere Heimat. […]
Weil er gestorben ist, gehört er erst recht dieser Erde.
Denn wenn der Leib eines Menschen in das Grab der Erde gebettet wird, geht der Mensch die endgültige Einheit ein mit jenem geheimnisvollen einen Grund, in den alle Dinge zusammengeknotet sind.
In dieses Unterste und Tiefste ist der Herr im Tod hinabgestiegen.
Dort ist jetzt er und nicht mehr der Tod.
Gott hat seinen Sohn auferweckt. Er hat den Tod besiegt.
Karl Rahner, aus: „Glaube, der die Erde liebt. Christliche Besinnung im Alltag der Welt“, Freiburg/Br. 1966, 63-68.
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| vorgestellt von Birgitta Schwansee
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