Weihnachtsspende für Inhaftierte in den Justizvollzugsanstalten Kassel und Kaufungen

Foto: Dietrich Fröba

Im Frühjahr 2021 hat die Generalsanierung der Justizvollzugsanstalt Kassel 1 begonnen. Die Gebäude stammen im Kern aus dem Jahr 1882. Es werden viele Jahre vergehen, bis alles instandgesetzt ist und die Anstalt wieder den heutigen und zukünftigen Anforderungen an den Strafvollzug genügt.

 

Baustelle auf ewig

Im übertragenen Sinn war die JVA schon längst eine Baustelle und sie wird es auch nach der Fertigstellung bleiben. Viele Inhaftierte wollen ihre Strafe nicht nur absitzen. Sie haben begonnen, an den Grundlagen für ihr Leben nach der Entlassung zu bauen: Sprachkurs, Schulabschluss, Lehre … Andere wiederum sind aufgrund ihrer Persönlichkeit und Prägung dazu nicht in der Lage. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Justizvollzug und in einem breiten Spektrum von Fachdiensten „bauen“ an Mitteln und Wegen, damit diese Menschen doch irgendwie nach der Haft den für sie geeigneten Platz in der Gesellschaft finden.

 

Auch 2021 nur Geldspende möglich

Mit Ihrer Weihnachtsspende in Form von Kaffee, Tabak, Süßigkeiten u.v.m. geben viele Menschen nun schon viele Jahre lang Ihr Zeichen der Verbundenheit über die Gefängnismauern hinweg. Wie bereits zu Weihnachten 2020 sind Sachspenden aufgrund des Übertragungsrisikos durch Infektionen nicht möglich. Mit einer kleinen Geldspende kann die JVA-Seelsorge solche Dinge kaufen und verteilen:

  • Gefangenenseelsorge Bistum Fulda
    IBAN: DE 37 5206 0410 0000 8048 27
    Evangelische Bank, GENODEF1EK1
  • Spendenbescheinigung erwünscht? Bitte im Verwendungszweck der Überweisung Name und Anschrift mitteilen!

 

Nicht allein

Wenn auch diesmal die Inhaftierten die Gaben wieder nicht „von Hand zu Hand“ in Empfang nehmen können, sehen sie doch das Zeichen, das die Spender/innen setzen: „Trotz allem lassen Menschen draußen uns nicht allein.“ Dafür danken die Gefängnisseelsorger Pfarrer Thomas Seifert, Diakon Dietrich Fröba und Pastoralreferentin Sarah Benkner.

 

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