spim_2025-04-25 OSTERFESTKREIS 4. Woche der Osterzeit
Die österliche Festzeit | 4. Woche der Osterzeit
Aufgenommen in der Liebe Gottes (Joh 20,17)
In der Osterzeit wird an den Werktagen das Evangelium oft aus den Abschiedsreden genommen (Joh 14-17). Dort spricht Jesus immer wieder davon, dass er zum Vater gehen werde, um uns eine Wohnung zu bereiten. „Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich…“ Auferstehung heißt für Johannes, dass wir aufgenommen sind in die Herrlichkeit des Vaters und dass wir in die Liebe zwischen Vater und Sohn hineingenommen worden sind.
Auferstehung ist also nicht nur eine Aussage über Jesus Christus, sondern über uns Christen. Auferstehung ermöglicht uns Christen eine andere Sichtweise, eine neue Art zu leben.
Wirkliches Leben, das den Namen verdient, wird nach dem Johannesevangelium erst dort möglich, wo göttliches Leben in den Menschen einströmt. Göttliches Leben ist für Johannes aber immer auch göttliche Liebe. Weil die göttliche Liebe in uns fließt, vermögen wir einander zu lieben.
Anselm Grün, Die Osterfreude auskosten, Vier-Türme-Verlag
De österlichen Festzeit , die 7 Wochen zwischen Ostersonntag und Pfingsten (von griech. Pentecoste = Fünfzigster Tag), ist die Freudenzeit über die Auferstehung Jesu Christi. Am 40. Tag der Osterzeit wird das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert. Diese lange Festzeit unterstreicht die Bedeutung von Ostern als wichtigstes Fest im Kirchenjahr.
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| vorgestellt von Birgitta Schwansee
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