288. Gemeindebrief zum 25. Januar 2026

Liebe Gemeinde,

Bild: Pfarrbriefservice/pixabay

an diesem Sonntag hören wir von den Anfängen, als Jesus beginnt, seine Botschaft zu verkünden (Mt 4,12-23). Johannes ist im Gefängnis und Jesus bricht nach Galiläa auf, um dort seinem Auftrag zu folgen. Er verkündet den Menschen: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ Hier zeigt sich, wie so oft im Wort Gottes, wie anders Jesu Botschaft ist gegenüber dem, was Menschen gewöhnlich denken und was herrschende Meinung ist.

Wenn wir im alltäglichen Umfeld die Aufforderung hören „Kehr um“ oder – in der heutigen Sprache – „Ändere dich“ oder „Optimiere deine Lebensweise“, dann ist das hauptsächlich mit einer Abwertung verbunden: So, wie du lebst, ist etwas falsch. Das kann im Bereich der Gesundheit sein: die Ernährung, zu wenig Bewegung, zu viel Alkohol, Nikotin etc. Oft wird der Umgang mit sozialen Medien oder überhaupt mit der digitalen Welt kritisch gesehen. Dieser kritische Blick kann alle Lebensbereiche betreffen, ob privat oder beruflich. Die Botschaft ist: „Du bist nicht okay.”

Die Begründung für die Umkehr ist bei Jesus: „Denn das Himmelreich ist nahe.“ Ist das nicht wunderbar? Jesus stellt uns in Aussicht, dass es ein anderes Leben gibt, das Gott uns schenken will. Mit Gott an unserer Seite, mit der Zusage, dass er uns liebt vom ersten Tag unseres Lebens an – bedingungslos –, ändert sich unsere Perspektive grundlegend. Wir dürfen vertrauen und können unseren Ärger, unsere Ängste, unsere Anspannung loslassen.

Meine Erfahrung ist, dass ich das Leben auch in Krisen und schwierigen Zeiten ganz anders bewältigen kann, wenn ich mich geliebt weiß. Genau diese Botschaft bringt Jesus zu jedem Menschen: „Du bist geliebt.“ An uns ist es, diese Worte zu hören und zu glauben.

 

Gottesdienste am 24./25. Januar

Samstag, 24. Januar, 17.00 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Gottesdienstleitung: Jörg Bader, Astrid Neugebauer).

Sonntag, 25. Januar, 10.30 Uhr: Eucharistiefeier mit Kindergottesdienst (Gottesdienstleitung: Kaplan Daniel Schier).

Kurzfristige Änderungen in der Gottesdienstleitung sind möglich.

Die vollständige Gottesdienstordnung der nächsten Wochen finden Sie auf unserer Internetseite:

 

30.10.-01.11. > Gemeindewochenende in Heiligenstadt

Wie alle zwei Jahre laden wir auch im Herbst 2026 die Gemeinde zu einem gemeinsamen Wochenende ein. Dieses Mal geht es in das schöne Marcel-Callo-Haus in Heiligenstadt. Die Tage der Begegnung und des Austausches vertiefen die Gemeinschaft untereinander und helfen, Gemeindemitglieder (besser) kennen zu lernen. Für die Kinder und Jugendlichen wird es altersgemäße Angebote geben, für die Erwachsenen werden wir verschiedene Arbeitskreise mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten und Methoden vorbereiten. Bitte merken Sie sich den Termin vor! Es wäre sehr schön, wenn wieder viele Mitglieder unserer Gemeinde diese Tage zu einem Fest der Gemeinschaft werden lassen.

Genauere Informationen folgen.

 

Einladung zum Stadtkloster-Gebet

Ab Februar findet das ökumenische Abendgebet im Stadtkloster an der Ihringshäuser Straße 3a regelmäßig immer montags in allen geraden Kalenderwochen um 18.30 Uhr statt.
Die Termine im Februar und März sind : 02.02./ 16.02. / 02.03. /16.03. / 30.03.
Willkommen allen, die mit uns in klösterlicher Tradition beten, singen, schweigen und im Austausch sein wollen.
Sr. Ruth Stengel

 

Bibelteilen: Mittwochs um 19.00 Uhr, Alfred-Delp-Haus

Einmal wöchentlich gibt es das unverbindliche Angebot, sich in einem offenen Bibelkreis für ca. 1 Stunde zum gemeinsamen Bibelteilen zu treffen. Neue und erfahrene Interessierte sind eingeladen zu einem spirituellen Austausch über eigene Gedanken zum jeweiligen Sonntagsevangelium.

 

Kindersommerfreizeit 2026

Auch in diesem Jahr findet wieder die Kindersommerfreizeit auf Schloss Martinfeld im Eichsfeld statt, erstmalig in der letzten Sommerferienwoche vom 1. bis 7. August 2026. Eingeladen sind Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren. Auf und um Schloss Martinfeld wollen wir eine Woche lang zusammen leben, Lagerfeuer machen, Gemeinschaft erleben, bei Spielen, Aktionen und beim Singen Spaß haben und Gottesdienst feiern. Das Betreuer*innenteam setzt sich aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Gemeinde und der KjG Kassel zusammen.
Alle Infos zur Sommerfreizeit und zur Anmeldung (bis zum 01.06.2026) gibt es auf dem Flyer mit Anmeldebogen, der unter der Orgelempore ausliegt ...

 

Gemeindefahrt ins Münsterland, 25.–28. August 2026

Seit vielen Jahren lädt die Gemeinde Sankt Familia im Sommer zu einer Gemeindefahrt ein. Ziel ist es u.a., Verbindung und Gemeinschaft untereinander zu stärken. Auf diese Weise entdecken wir viele wunderbare Orte in Deutschland, erleben Gemeinschaft und stärken uns im gemeinsamen Glauben.
Im kommenden Jahr führt uns die Gemeindefahrt nach Rheine-Bentlage im nördlichen Münsterland. Bentlage ist ein malerisches Erholungsgebiet mit dem Bentlager Wald, der jahrhundertealten Saline Gottesgabe und einem NaturZoo – alles in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Unterkunft. Wir wohnen im Tagungshaus „KUBUS“ in modernen Einzel- oder Doppelzimmern mit Dusche und WC.

Wir besuchen außerdem die Stadt Steinfurt und Burg Bentheim. Auf der Hinfahrt schauen wir uns Osnabrück und auf der Rückfahrt Soest an.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.

 

Die Wende im Leben von der Gottesferne zur Gottesnähe ist im Psalm 27, den wir ebenfalls heute hören, wunderbar beschrieben: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?“ Die Erfahrung dieses betenden Menschen ist auch für uns möglich: Wenn wir unser Leben ganz auf Gott gründen, werden wir alles mit neuen Augen sehen und neue Erfahrungen machen. Diesen Aufbruch zu wagen, sind wir eingeladen, und ich wünsche uns allen, dass wir diesen Ruf hören und ihm folgen können.

 

Bärbel Meyer für das Leitungsteam von Sankt Familia

zum 25. Januar 2026, 3. Sonntag im Jahreskreis

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Besondere Bücher in Sankt Familia: Einladung zum Mitgestalten

Erinnerungsbuch
Erinnerungsbuch Sankt Familia, Kassel. Titelseite. Zeichnung und Gestatlung: Birgitta Schwansee, 2023
Bild: Birgitta Schwansee

Wir haben in unserer Gemeinde ein “Erinnerungsbuch” eingeführt, das an die Verstorbenen aus unserer Gemeinde erinnern soll.

Wir laden Sie ein, selber ein Blatt für dieses Erinnerungsbuch für Ihre Verstorbenen zu gestalten, die in irgendeiner Weise mit unserer Gemeinde verbunden waren.

Die Gestaltung dieser Seite (ein DIN A 4 Blatt) kann in einer freien Weise erfolgen. Es sollten

  • die Lebensdaten (Geburt, Tod),
  • vielleicht ein Bild, ein Erinnerungswort zu sehen sein.

Geben Sie dieses Blatt bitte in der Sakristei oder im Pfarrbüro ab. Wir werden es dann in das Erinnerungsbuch einfügen.  An dem jeweiligen Todesdatum wird das Blatt aufgeschlagen und zum Erinnern und Gebet einladen.

An den jeweiligen Sonntagen erinnern wir beim Todesgedenken der Verstorbenen, die in diesem Buch benannt sind.

 

Das Evangelienbuch von Sankt Familia

In unserer Gemeinde geben wir nach dem Sonntagsgottesdienst seit vielen Jahren das Evangelienbuch einer Person oder einer Familie mit, die dann den Text des Evangeliums für den kommenden Sonntag in das Buch schreibt.

Am Anfang des Kirchenjahres ist das Buch zunächst ganz leer und Woche für Woche füllt es sich mit dem jeweiligen Sonntagsevangelium. Jeder, jede Person, jede Familie schreibt, malt, gestaltet nach eigenen Ideen. Dadurch entstehen jeweils Seiten, die ganz unterschiedlich aussehen.

In den nächsten Wochen legen wir einige Evangelienbücher der vergangenen Jahre unter der Orgelempore auf die Tische zum Anschauen aus.

Schön, wenn Sie sich entscheiden, das aktuelle Evangeliar, aus dem wir im Moment das Evangelium vorlesen, mit dem Text für den kommenden Sonntag am Ende eines Gottesdienstes mal mitzunehmen und das Evangelium des nächsten Sonntags reinzuschreiben. Das “Wort Gottes” ist dann eine Woche bei Ihnen “beheimatet” und kommt aus Ihrer Lebenswirklichkeit zurück in unsere Gemeinde. Was für ein schönes Zeichen!

Sie können sich gern im Pfarrbüro melden, wenn Sie das Evangelium an einem bestimmten Sonntag mitnehmen wollen. Sie können sich aber auch gern spontan erst jeweils am Ende eines Gottesdienstes melden.

 

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